Erfolgreiches zweites Benefiz-Turnier der Preußen für die Löwenkinder

Zur nunmehr zweiten Auflage des Benefizturniers lud die Badmintonabteilung des SV Preußen wieder in die heimische Halle ein mit dem Ziel, den Verein Löwenkinder Frankfurt Oder e.V. finanziell zu unterstützen.

Vertreten wurden die „Löwenkinder“ durch Lars Wendland, der sichtlich beeindruckt war, wie viele Badmintonspieler wieder dem Aufruf gefolgt sind, sich für eine gute Sache ins Zeug zu legen.Im Damen- und Herrendoppel kämpften 44 Teams (Oldies, Freizeitspieler und Aktive) aus acht Vereinen, darunter Frankfurt, Berlin, Neuenhagen, Petershagen, Eberswalde, Welzow, Müllrose und Cottbus, um die Podestplätze.

Die Leistungsdichte der 88 Teilnehmer war in allen Klassen enorm hoch. Sämtliche Spiele verliefen knapp und spannend.

Nach harten und knappen Gruppenspielen,konnte sich im Finale der Freizeitsportler das Duo Schulz/Nowara gegen die Sporfreunde Geißler/Roth durchsetzen, gefolgt von Müller/Donnert aus Welzow.DSC_7711

Einen Start nicht nehmen ließen sich die Gründer der „Preussen“, die alle in der Klasse „Oldies“ spielten. Dort zeigten sie, auch noch in gehobenem Alter, attraktives Spielverhalten und sorgten für staunende Zuschauer.

Im Doppel der Klasse A war durch das hohe Spiel-Level vorerst kein Favorit zu erkennen. Am Ende setzten sich die Titelverteidiger Kaczmarek/van Endert-Schulz (Neuenhagen) vor den Oderstädtern Richter/Klemz, nach spannenden Spielen, durch.

Nachdem der Turniertag gebührend ausklang, fasste Gründer und Organisator Oliver Richter zusammen:“Auch die zweite Auflage unseres Benefiz-Cups war ein voller Erfolg. Wir haben spannende Spiele, interessierte und engagierte Sportler gesehen und konnten so unseren Sport wieder mit sozialem Engagement verbinden.“ 

Am Turniererfolg beteiligten sich neben vielen privaten Spendern,wie der Gasthof „Goldener Hahn“, Fa. Eddy Kottke, Bäckerei Wendland auch die Heilbronner Badmintonspieler. Die Freunde aus Frankfurts Partnerstadt stellten eine enorme Auswahl an Sportartikeln zu Verfügung, deren Erlös ebenfalls dem Spendentopf zu Gute kamen.

Hans-Georg Pesch, (Abteilungsleiter), fügte hinzu: „Ganz besonderer Dank gilt unseren kleinen und großen Helfern, ohne deren Hilfe ein solches Turnier nicht möglich wäre. Wir freuen uns über die sehr zahlreiche Unterstützung und wollen diesen besonderen Event weiter ausbauen.“

Letztendlich ist noch zu bemerken: Erfreulich wäre es gewesen, einen weit größeren Betrag den „Löwenkindern“ zugute kommen zu lassen.

So war es, trotz großer Bemühungen nicht möglich, die Sporthalle für diesen einzelnen besonderen Tag von der Stadt Frankfurt Oder gebührenfrei oder wenigstens ermäßigt zu bekommen. Selbst für die eigene, selbst zusammengetragene, organisierte und betreute Hallenversorgung waren Gebühren zu entrichten. So verschwand leider ein nicht geringer Teil wieder im Verwaltungstopf.

Lt. Auskunft der Stadtverwaltung sei eine Abweichung von der Gebührenordnung nicht möglich. Vielleicht ist hier ein gemeinsames Umdenken der Stadtverwaltung in Zukunft möglich, da hier Menschen aus Frankfurt Oder etwas für Menschen in Frankfurt Oder tun möchten.